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Fressen, fressen, fressen...

 

Hey ho!
Also ich fliege noch, wenn man das so nennen kann. Ich denke ja eher nicht. Ich schäme mich in Grund und Boden und tue nichts dagegen. Ich bin nur noch am fressen, von morgens bis abends. Ich weiß nicht mehr wie das weiter gehen soll. Ich sage mir ich schaffe das und ich will weniger essen, aber schwupps landet wieder alles in meinem Mund und ich schlinge es runter in den paar Sekunden in denen mein Gehirn aussetzt. Dann sagt mein Kopf "Ach jetzt ist es doch eh zu spät, fang einfach morgen an." und es wird weiter gefressen. Dabei ist der Anfang doch immer HEUTE. Ich kann das nicht vor mir her schieben und dass will ich ja auch gar nicht, aber Mist!

Sonst läuft es auch komisch. Mein Leben verstreut sihc in alle Richtungen und ich weiß nicht, wo ich zuerst hinterher laufen soll, um es wieder in dierichitge Bahn zu lenken. Wie eine Herde die man nach Hause treiben will, in den gemütlichen Stall, das heimische Bett, den Ort, wo man sich wohl und geborgen fühlt. Aber die Tiere wissen das nicht und hauen immer wieder ab. Welches soll man zuerst einfangen, bei welchem besteht die größte Gefahr, dass es sich verletzt und man scheitert?

Mit M. läuft es eigentlich ganz gut. Das ist mien einizger Lichtblick, aber es ist ein schwerer 7. Monat für ihn wegen seiner Ex irgendwie und jetzt hat er Angst, dass ich ihn auch im 7. verlasse, aber da habe ich doch nicht einen gedanken dran verschwendet. ich liebe diesen Jungen und ich hänge so sehr an ihm. Ich will ihn nicht verlieren, aber er macht mir Angst. Ich brauche ihn, aber ich will ihn nicht brauchen. Ich will nicht von einem Menschen abhängig sein. Menschen können nur verletzten. Früher oder später, anders geht es nicht. Das liegt in ihrer Natur.

Meine Mutter neckert nur an mir rum und merkct nicht wie sehr sie mich damit verletzt. Ich habe kein Selbstbewusstsein, ich hasse meinen Körper. Ich hasse mich und sie schafft es das noch zu verstärken. Da ist nicht und es geht noch weiter runter. Sie sagt mir, wie ich zu leben habe, aber ist es nicht mein Leben?

Ich träume davon, wie ich beinahe vergewaltigt werde. Was ist mir mir los? Kein normaler Mensch würde doch so etwas träumen. Ich habe Angst vor mir selbst.

Helft mir. Ich mache einen Neuanfang. Morgen! Der 1. Juni ist mein Tag. Muss er sein...

31.5.10 22:28
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


n. (1.6.10 00:00)
ja, ich kenne diesen punkt auch, an dem man sich die frage stellt: sich auf jemanden voll und ganz einlassen - und unabhängig bleiben, wie geht das? ich wollte es schaffen, denn darin läge für mich der schlüssel zum glück. aber mittlerweile denke ich, dass man die frage anders auffassen muss. es geht um selbst-aufgabe, die aufgabe, die du hast, dir selber treu zu bleiben, und dabei jemanden an deiner seite, der dich begleitet.
ich lese dich und wünsche dir morgen einen guten tag x. auch wenn ich nicht weiß, ob das der richtige weg ist.

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